„Muten Gorgen!“ Hä? Der ganz normale Wahnsinn, oder halt, der wormale Nahnsinn in unserer Familie.
Schön, wenn Familienmitglieder manche Dinge ganz besonders gut können, wenn schlummernde Talente entdeckt und gefördert werden! Der Traum aller Eltern – nun, sofern man nicht selber das Opfer dieses Talentes wird und man manches Mal gar an eine Verschwörung denkt. Warum bin ich die einzige, die an dieser Art Geheimsprache nicht teilnehmen kann? Gut dass wenigstens der Hund mich versteht….
Wie es anfing
Als das Kind noch kleiner war und langsam mit Worten besser umgehen konnte, fing es bereits an. Mein Mann erzählte ihr plötzlich von „Bernie und Ert“ und von anderen seltsamen Dingen und erntete jede Menge fröhliche Lacher von ihr. Nach einer Weile probierte sie es selber und die beiden schaukelten sich gerne mit dieser Taktik in einer Art Wettkampf hoch.
Leider waren die einzigen Wortverdreher, die ich zustande brachte, eher unabsichtlicher Natur und ich disqualifizierte mich meist direkt durch mein verdutztes Gesicht. Es scheint eine Fähigkeit zu sein, die mein pragmatisch orientiertes Gehirn als völlig überflüssig einstuft und somit kategorisch ablehnt. Für einen absichtlichen Wortverdreher muss ich mich sehr konzentrieren und leider ist es nach Minuten des Überlegens dann auch schon nicht mehr witzig.
Frei nach Kölscher Mundart „Mer muss och jünne künne“ überlasse ich das Terrain der Gang und ziehe mich diskret und diesbezüglich völlig talentfrei zurück.
Hier zum Abschluss einige Impressionen meiner Wortverdreher-Gang:
- Bienenschein
- Trollveffer
- Wockbürstchen
- Draschen flehen
- In Dänemark ist meine Mähne dark
- Wenn ich in der Baustelle im Stau belle
…Liste wird noch gelegentlich erweitert…..